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Annäherung an einen Quasikristall

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[ENG] The idea is perfect, but the representation is imperfect. Do ideas simply lie in higher dimensions?
In the exhibition a mosaic with a quasi-crystalline structure in the second dimension represents a crystal in a higher spatial dimension.
Quasi-crystals are an example of a translation process between dimensions: from the 1st to the 3rd dimension quasi-crystals have no translational symmetry, their structure is a-periodic. This means that if an infinite quasi-crystal plane is rotated and then overlaid again with the initial plane, these planes will not be congruent. However, this possibility of displacement is characteristic for a crystal. A quasicrystal becomes a crystal in spatial dimensions beyond the third dimension, i.e. periodical, but the framework in which we live only allows us to visually represent the shadow of this object.

[DE] Die Idee ist perfekt, doch die Darstellung unvollkommen. Liegen Ideen einfach in höheren Dimensionen?
In der Ausstellung stellt ein Mosaik mit einer quasi-kristallinen Struktur in der 2. Dimension einen Kristall dar, der sich in einer höheren räumlichen Dimension befindet.
Quasi-Kristalle sind ein Beispiel eines Übersetzungsprozesses zwischen Dimensionen: von der 1. bis zur 3. Dimension besitzen Quasi-Kristalle keine Translationssymmetrie, ihre Struktur ist a-periodisch. Das bedeutet, wenn eine unendliche Quasi-Kristall-Ebene rotiert wird und im Anschluss wieder mit der Ausgangsebene überlagert wird, werden diese Ebenen nicht deckungsgleich sein. Diese Möglichkeit der Verschiebung ist jedoch charakteristisch für einen Kristall. Ein Quasikristall wird in räumlichen Dimensionen jenseits der 3. Dimension zum Kristall, das heisst periodisch, doch der Rahmen, in dem wir leben, erlaubt es uns nur, den Schatten dieses Objekts visuell darzustellen.